Oskar Mahler | LUMINALE
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LUMINALE

Zur Luminale 2018, die vom 18. bis zum 23. März stattfand, erhielt ich einen überraschenden Anruf.

Der DDC – Deutscher Designer Club – hatte unter dem Titel »High Lights« einen Kreativwettbewerb ausgeschrieben,
um Lampions an den Straßenlaternen der Taunusstraße zu gestalten.
Diesen Wettbewerb hatte das»Büro Schramm für Gestaltung« aus Offenbach gewonnen.

Das Konzept der Schramms sah vor,  die Lampions mit Portraits von Menschen aus dem Bahnhofsviertel auszustatten.
Stephanie und Sebastian Schramm waren von der Nachricht, dass ihr Vorschlag verwirklicht werden sollte
selbstverständlich hoch erfreut und gleichzeitig fast überrumpelt, denn die Zeit für die Produktion war ausgesprochen knapp,
es blieben nur zwei Tage für das Shooting und ohne Unterstützung waren für Schramms in der kurzen Zeit nicht genug
Menschen als Models zu finden. Zum Glück erinnerte sich Sebastian Schramm daran, dass er mal eine Führung
mit mir durch das Bahnhofsviertel gemacht hatte, er wusste also, dass ich bei uns im Quartier gut vernetzt bin.
Er rief mich an und bat mich als Personenkurator das Projekt zu unterstützen. Ich hatte also freie Hand und
konnte mir aussuchen, wen ich für das Projekt gewinnen wollte.
Ich habe mir die Menschen nach der Frage ausgesucht: Mit wem will ich an der Idee „Frankfurter Bahnhofsviertel,
ein Stadtteil für alle“ weiterbauen? Elf der 53 Portraitierten sind nicht durch mich zu dem Projekt gekommen, aber sie passen,
wie durch Zufall, ebenso gut zu meiner Frage. Jetzt mache ich schriftliche Portraits zu den Bildern und stelle auf meiner Webseite
www. frankfurt-bahnhofsviertel. de eine Person nach der anderen, ergänzt durch die Fotographien von Sebastin Schramm,
der Öffentlichkeit vor. Dadurch entsteht eine neue Erzählung über das Bahnhofsviertel im Jahre 2018.

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